Impulse

Wohin geht die Reise?

Einem zerstreuten Professor fiel in allerletzter Sekunde ein, dass er zu seiner Vorlesung musste. Er rief ein Taxi, sprang hinein und sagte: ,,Fahren Sie los, ganz schnell, so schnell, wie Sie können!“ Der Taxifahrer tat, wie ihm geheißen, trat voll aufs Gas, und bei voller Fahrt bemerkte der Professor, dass er das Fahrtziel gar nicht angegeben hatte. ,,Wissen Sie denn, wohin ich möchte?“ fragte er. Der Fahrer. ,,Nein, mein Herr, aber ich fahre so schnell ich kann.“

Experte für Zeitmanagement:

Ein Experte für Zeitmanagement hält einen Vortrag vor einer Gruppe von Studenten, die Wirtschaft studieren.
Er beginnt seinen Vortrag mit einem Experiment. Er nimmt einen leeren Wassereimer und stellt ihn vor sich auf den Tisch. Dann legt er zehn faustgroße Steine vorsichtig hinein. Als er den Eimer bis oben gefüllt hat und kein Platz mehr für einen weiteren Stein ist, fragt er, ob der Eimer jetzt voll ist.

„Ja“, sagen alle. ,,Wirklich?“ Er greift unter den Tisch und holt ein Gefäß mit Kieselsteinen hervor. Einige hiervon kippt er in den Wassereimer und schüttelt diesen, sodass sich die Kieselsteine in die Lücken zwischen den großen Steinen setzen. Wieder fragt er die Studenten: ,,Ist der Eimer jetzt voll?“ Die Gruppe hat ihn verstanden. Einer antwortet: ,,Wahrscheinlich nicht!“  ,,Gut“, antwortet er. Wieder greift er unter den Tisch und bringt eine Tüte mit Sand zum Vorschein. Er schüttet den Sand in den Eimer, und wiederum sucht sich der Sand den Weg in die Lücken zwischen den großen und kleinen Stei­nen. Anschließend fragt er: ,,Ist der Eimer jetzt voll?“ ,,Nein“, rufen die Studenten. ,,Gut!“ Er nimmt einen mit Wasser gefüllten Krug und gießt das Wasser in den Eimer – bis zum Rand. Dann schaut er in die Runde: ,,Was ist wohl der Sinn meines Experiments?“

Ein Student hebt seine Hand und sagt: ,,Es bedeutet: Egal, wie voll dein Terminkalender ist, wenn du es wirklich versuchst, kannst du noch einen Termin dazwischenschieben.“ Das ist eine Schlussfolgerung, die man aus dem Experiment zeihen könnte. Aber das ist für mich nicht der Punkt.  Das Fazit aus meinem Experiment ist für mich folgendes: Wenn ihr den Eimer nicht zuerst mit den großen Steinen füllt, dann könnt ihr sie später nicht mehr hineinsetzen.

Überlegt: Was sind die großen Steine für Euer Leben? Eure Familie, Personen, die ihr liebt? Glaubensüberzeugungen ? Träume? Ideale? Eure Gesundheit?
Denkt immer daran, die großen Steine  zuerst in Euer Leben zu bringen, sonst bekommt ihr sie nicht mehr unter. Wenn ihr zuerst mit den unwichtigen Dingen beginnt, – mit Kieselsteinen und Sand – dann werdet ihr nicht die Zeit für große wund wichtige Dinge haben.